Wildnis in Gefahr - Pest, Pocken, Parasiten

Echt | MDR FERNSEHEN | 30.06.2015 | 21:15 Uhr
Die Afrikanische Schweinepest ist auf dem Vormarsch. Im letzten Jahr wurde der Erreger erstmals in der EU nachgewiesen. Vermutlich in infiziertem Fleisch wurde das Virus eingeschleppt. Bei einem Ausbruch in einer Schweinemastanlage gäbe es keine Rettung für die Tiere. Moderator Sven Voss befragt Experten über die Seuche. 

Außerdem besucht er die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig und spricht dort mit den Mitarbeitern über die Bedrohungen der wilden Tierwelt in Mitteldeutschland.

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Mehr Zecken-Risikogebiete

In Deutschland ist die Zahl der Risikogebiete für die von Zecken übertragene Hirnhautentzündung (FSME) gestiegen. Insgesamt 145 Kreise zählen mittlerweile dazu, drei mehr als 2014, meldet das Robert Koch-Institut (Berlin) im Epidemiologischen Bulletin vom 26.5.15. Vor allem in Bayern und Baden-Württemberg, in Südhessen und im südöstlichen Thüringen besteht die Gefahr, sich durch einen Zeckenstich mit dem Erreger der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) anzustecken. Für 2015 sind zwei weitere Kreise in Bayern (SK Hof, LK Ostallgäu) und einer in Thüringen (LK Greiz) hinzugekommen. Alle drei Kreise grenzen an bestehende Risikogebiete.

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Zeckeninvasion im Großraum Ludwigshafen – Heidelberg

Aus gegebenem Anlass bitten wir Sie heute um Ihre Mithilfe.

Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der zum Ziel hat Krankheiten und ihre Übertragungsmöglichkeiten zu erforschen, unter Parasitus.Ex e.V. können Sie im Internet alles über uns und unsere Arbeit lesen. Im Raum Ludwigshafen – Heidelberg ist im Oktober und November 2013 in mehreren Häusern/Wohnungen ein massenhaftes Vorkommen von der sogenannten brauen Hundezecke aufgetreten. Bislang kommt diese Zeckenart in unseren Breiten nicht im freien Gelände vor. Ihr massenhaftes Auftreten in Gebäuden führt dazu, daß die betroffenen Räume unbewohnbar werden. Rhipicephalus ist im Gegensatz zu unseren Zeckenarten nicht von hoher Luftfeuchte abhängig, sondern wird um so agiler, je trockener und wärmer es ist. Hier ist links die weibliche Zecke und rechts das männliche Tier abgebildet.

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Vorkommen und Vektorkompetenz von Stechmücken als Überträger von Arboviren in Deutschland

Gibt es von blutsaugenden Insekten übertragene Infektionskrankheiten wie das West-Nil-Fieber, Dengue-Fieber und Co. bald regelmäßig auch in Mitteleuropa? Aufgrund der rasant zunehmenden Globalisierung sowie durch Faktoren wie Klimawandel, Bevölkerungswachstum und Biodiversitätsverlust wird das Auftreten neuer Epidemien und Infektionskrankheiten auch in unseren Breiten begünstigt. Obwohl wir uns derzeit in einer Phase beschleunigten globalen Aussterben von Arten befinden, wurde dem Zusammenhang zwischen Biodiversitätswandel und neu auftretenden, bzw. wiederaufkommenden Krankheiten bislang nur wenig Beachtung geschenkt. Die Verbindung zwischen Biodiversität und menschlicher Gesundheit wird allerdings besonders durch die Verbreitung von invasiven Arten wie Mücken, Nagern (als sog. Vektoren=Überträger) und Pathogenen wie z.B. Viren, Bakterien und Parasiten (als Krankheitserreger) deutlich. Die Verbreitung von Vektoren...

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Erster Nachweis des Herzwurms Dirofilaria immitis in deutschen Stechmücken

Wissenschaftler des Friedrich-Loeffler-Instituts, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit (FLI), Greifswald – Insel Riems, und des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF), Müncheberg, wiesen in einheimischen Stechmücken die Larven mehrerer Mücken-übertragener Fadenwurmarten nach, darunter erstmals den im Mittelmeerraum weit verbreiteten Hundeparasiten Dirofilaria immitis (Herzwurm). Dieser kann zu schweren Beeinträchtigungen von Herz und Lunge bei infizierten Tieren führen.

Der Nachweis von D. immitis gelang gleich zweimal, in Stechmücken aus Baden-Württemberg (Breisgau) und Brandenburg (Havelland). Wie der Erreger nach Deutschland gelangte, konnte nicht festgestellt werden. Während der Nachweis aus Süddeutschland durch eine Einschleppung der infizierten Mücke(n) über den Kraftfahrzeugverkehr aus betroffenen ...

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Parasit des Jahres 2013: Dirofilaria repens (Hautwurm) in Brandenburg - eine Zoonose

Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) haben erstmals in Deutschland Larven des Hundehautwurms Dirofilaria repens in Stechmücken nachgewiesen. Klimaveränderung und die Einfuhr infizierter Hunde aus Südeuropa können Ursachen für eine Etablierung dieses Parasiten sein, der bislang in Zentraleuropa nicht heimisch war. Hauptreservoir der parasitären Würmer sind Hunde. In seltenen Fällen übertragen Stechmücken die Infektion auch auf den Menschen. Bisher sind jedoch noch keine in Deutschland erworbenen Infektionen beim Menschen bekannt geworden.

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Weitere Informationen:

Literatur zur humanen Dirofilaria repens Infektion

Video: Dirofilaria repens beim Mensch

Video: Dirofilaria repens beim Hund

Video: ... und sogar Dirofilaria immitis beim Mensch

 

Syrien, Aleppo: Hunderte Fälle von kutaner Leishmaniose

Täglich gibt es laut aktuellen Informationen aus Syrien wohl über hundert neue Fälle einer kutanen Leishmaniose, wobei diese Variante der Leishmaniose nicht nur die häufigste Form dieser Erkrankung bzw. Infektion ist.

Dabei ist es gar nicht so überraschend, dass die Fälle der kutanen Leishmaniose im syrischen Aleppo zunehmen und diese Infektion der Haut, verursacht durch einen einzelligen Parasiten, welcher von Sandfliegen übertragen wird, sich so ausbreitet – nicht umsonst trägt die kutane Leishmaniose solch Spitznamen wie „Aleppo boil“, „Bagdad boil“, „Delhi boi“ oder eben „Kandahar sore“ und „Oriental sore“.

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