Dengue-Fieber auf Madeira

Auf der portugiesischen Urlaubsinsel Madeira ist das Dengue-Fieber ausgebrochen. Die ersten Erkrankungen gab es nach Informationen des European Centre for Disease Prevention and Control (ECDC) bereits Anfang Oktober. In den vergangenen Tagen sind dann erste Erkrankungen bei Rückkehrern aufgetreten: Vier Patienten sind in Großbritannien, Frankreich und Schweden in Behandlung. Weitere Importe sind wahrscheinlich, da sich die Epidemie auf Madeira in der letzten Wochen weiter ausgebreitet hat. Das portugiesische Gesundheitsministerium (Direcção-Geral da Saúde) gab die Zahl der bestätigten Erkrankungen zuletzt mit 52 an. Hinzu kommen noch 404 Verdachtsfälle. In der Woche zuvor waren es noch 37 Erkrankungen und 262 Verdachtsfälle gewesen.

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Quelle: European Centre for Disease Prevention and Control

Mit Blutsaugern zum Bohnstedt-Preis

Tabea Lorentz, Gewinnerin des Bohnstedt-Schülerpreises am Luckauer Gymnasium, hat sich für ihr Forschungsprojekt bis aufs Blut eingesetzt. Die Zehntklässlerin fütterte Stechmücken bei der künstlichen Aufzucht mit dem eigenen Lebenssaft.

Mücken-Forschungsprojekt der Luckauer Gymnasiastin Tabea Lorentz überzeugt die Jury.

Als Tabea Lorentz aus den Sommerferien zurückkehrte, war ihre Hand rot geschwollen und voller Pusteln. "Manche Mitschüler fanden das irre", erinnert sich die Zehntklässlerin und lacht. Auf die Idee, die Stechmücke Anopholes stephensi, die auch als Malariaüberträger gilt, unter Laborbedingungen zu züchten, sei sie durch ihren Onkel gekommen. Der sei Parasitologe, erzählt die junge Luckauerin. Manchmal habe sie ans Aufgeben gedacht, wenn sich die etwa 100 Blutsauger im Käfig aus der Hand der Nachwuchsforscherin ihr Futter holten ...

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Und hier der DirektLink zu der tollen Arbeit! Weiterhin viel Erfolg!

Infektion mit Amsel-Virus im Menschen nachgewiesen

Das Usutu-Virus breitet sich in Deutschland aus, und es ist kaum zu stoppen. Forscher hatten vergeblich gehofft, dass Amseln dagegen resistent werden. Inzwischen sind sogar Menschen damit infiziert..

Ausbreitung kaum zu verhindern

Das aus Afrika stammende Usutu-Virus hat in Südwestdeutschland erneut ein Massensterben bei Amseln ausgelöst und inzwischen auch Menschen infiziert. In der Umgebung von Ludwigshafen in Rheinland-Pfalz würden täglich bis zu zehn tote Amseln entdeckt, sagte Norbert Becker von der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft zur Bekämpfung der Stechmückenplage am Oberrhein (KABS) in Waldsee. Das Virus raffe selbst Küken in ihrem Nest dahin.

Parasitus Ex e.V. im TV

Sie sind gefährlich, und jetzt im Frühsommer sind sie besonders aktiv: die Zecken. In der aktuellen Ausgabe fragt "Terra Xpress", wie gefährlich die kleinen Blutsauger, die sich anscheinend rasant vermehren, wirklich sind? Wie kann es sein, dass es gegen ihren Vormarsch noch kein wirksames Gegenmittel gibt? 

Am 20.05.2012 wird im ZDF ein Beitrag gesendet :
18.30 Terra Xpress
(HD/Stereoton/16:9)

Zecken und Co. - wie groß ist die Gefahr wirklich?

mit Dirk Steffens

Bei dem Beitrag mitgewirkt haben Torsten Naucke und Susanne Lorentz,anschauen lohnt sich!

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Zecken verbreiten Krim-Kongo-Fieber

Die Symptome reichen von Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen bis hin zu Darmblutungen und Bluterbrechen, in vielen Fällen verläuft die Infektion sogar tödlich. In der Türkei sind in den vergangenen 18 Monaten insgesamt 56 Menschen an Krim-Kongo-Fieber gestorben. Virusträger sind Haus- und Wildtiere. Die Übertragung auf den Menschen erfolgt allerdings durch Zecken, vor allem Hyalomma-Zecken. Die Spinnentiere nehmen das Virus zunächst mit dem Blut infizierter Tiere auf. Beißt die Zecke danach einen Menschen, kann die Übertragung durch den Speichel der Zecke erfolgen.

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Experte fürchtet Krim-Kongo-Virus

Krim-Kongo Hämorrhagisches Fieber (CCHF)

Vier Pfoten kritisch hinterfragt

Zürich (aho) – Die Tierschützer von „Vier Pfoten“ nehmen in der Schweiz Millionen an Spendengeldern ein. Hinter den rührenden Geschichten um gerettete Tiere sieht es angeblich eher „unerfreulich“ aus: „Die Organisation ist geprägt von Ineffizienz, Inkompetenz und Mobbing“ heißt es in einem Bericht der in Zürich erscheinenden Weltwoche.
Machen Sie sich hier Ihr eigenes Bild und lesen Sie den Beitrag der Weltwoche „Pfoten auf Abwegen“.
 
 
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Krankhaftes Animal Hoarding - ein zunehmendes Problem für Behörden und Tierheime

Stuttgart (aho) – “Das Thema ‘Animal Hoarding’, das krankhafte Sammeln von Tieren, hat in den letzten Jahren verstärkt an Bedeutung für den Tierschutz erlangt. Tierschutzverbände und Veterinärbehörden berichten zunehmend über Tierhaltungen, deren Zustand und Umfang jedes normale Vorstellungsvermögen übersteigt. So gibt es Wohnungen, in denen Menschen mit über 100 Katzen leben oder Fälle, wie kürzlich in Berlin, als eine Tierhaltung mit etwa 1.700 Wellensittichen in einer Wohnung mit 62 Quadratmeter aufgelöst werden musste”, sagte die Staatssekretärin im baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz, Friedlinde Gurr-Hirsch MdL, am Donnerstag im Nachgang zur Sitzung des Landesbeirats für Tierschutz in Stuttgart.

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Angeblich Tod durch Magendrehung, Tätowierung manipuliert: Wie aus Problemhund „Sparky“ „Benny“ wurde

Konstanz / Friedrichshafen (aho) – Jetzt berichtet der Südkurier detailliert, wie es der stellvertretenden Leiterin der Tierheims Friedrichshafen Katja T. gelang, den Kampfhund „Sparky“ für tot zu erklären, um ihn unbemerkt verschwinden und im Tierheim Stuttgart quicklebendig auferstehen zu lassen.
Dass „Sparky“ wieder „auferstanden“ ist, hat der Pittbull-Staffordshire-Mix der damaligen Tierpflegerin Nicole Oesterle zu verdanken, so die Zeitung. Das als Kampfhund klassifizierte Tier wurde 2006 von jungen Leuten im Tierheim Friedrichshafen abgegeben, die beklagt hatten, dass er andere Hunde beiße. Sie selbst sei mit ihm anfangs klargekommen, erklärte Nicole Oesterle im Gespräch mit der Zeitung. Den ersten Wesenstest habe „Sparky“ auch bestanden. Doch mit zunehmendem Alter wurde der Hund, der letztlich seine Gassigängerin in Rage in den Arm biss, schwierig. Der Amtstierarzt verfügte letztlich, dass „Sparky“ nur vermittelt werden darf, wenn er den für Kampfhunde obligatorischen zweiten Wesenstest besteht. Doch der fand nicht mehr statt.  

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