Angeblich Tod durch Magendrehung, Tätowierung manipuliert: Wie aus Problemhund „Sparky“ „Benny“ wurde

Konstanz / Friedrichshafen (aho) – Jetzt berichtet der Südkurier detailliert, wie es der stellvertretenden Leiterin der Tierheims Friedrichshafen Katja T. gelang, den Kampfhund „Sparky“ für tot zu erklären, um ihn unbemerkt verschwinden und im Tierheim Stuttgart quicklebendig auferstehen zu lassen.
Dass „Sparky“ wieder „auferstanden“ ist, hat der Pittbull-Staffordshire-Mix der damaligen Tierpflegerin Nicole Oesterle zu verdanken, so die Zeitung. Das als Kampfhund klassifizierte Tier wurde 2006 von jungen Leuten im Tierheim Friedrichshafen abgegeben, die beklagt hatten, dass er andere Hunde beiße. Sie selbst sei mit ihm anfangs klargekommen, erklärte Nicole Oesterle im Gespräch mit der Zeitung. Den ersten Wesenstest habe „Sparky“ auch bestanden. Doch mit zunehmendem Alter wurde der Hund, der letztlich seine Gassigängerin in Rage in den Arm biss, schwierig. Der Amtstierarzt verfügte letztlich, dass „Sparky“ nur vermittelt werden darf, wenn er den für Kampfhunde obligatorischen zweiten Wesenstest besteht. Doch der fand nicht mehr statt.  

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ZZF-Studie: Über die Hälfte der Berichterstattung über Tiere allgemein ist negativ und skandalisierend

Wiesbaden (ZZF) – Während zwei Drittel der Berichte über Heimtiere positiv/neutral ausfallen, werden allgemeine Tierthemen in den Medien überwiegend negativ dargestellt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die das Institut für Publizistik an der Johannes-Gutenberg-Universität unter der Leitung von Professor Dr. Gregor Daschmann im Auftrag des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) erstellt hat. Für die ZZF-Studie, die sich mit dem Image der Tierhaltung und dem Zoofachhandel in Publikumsmedien befasst, wurden rund 600 Artikel aus überregionalen und regionalen Tageszeitungen sowie Zeitschriften ausgewertet.

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Blauzungenkrankheit: Kein Zusammenhang mit dem Klimawandel

Düsseldorf (aho) – Immer wieder wird von uninformierten Laien und Medien die Blauzungenkrankheit bei Rindern und Schafen mit dem „Klimawandel“ bzw. der angeblich „Klimaerwärmung“ in Verbindung gebracht. Vertreter der Landwirtschaft führen die Blauzungenkrankheit zudem als Beispiel an, wie der „Klimawandel“ die landwirtschaftliche Tierhaltung bedroht. Die ist in Lichte der nüchternen Wissenschaft falsch.
Bereits im Jahr 2007 berichteten der Parasitologe Prof. Dr. Heinz Mehlhorn und sein Team vom Institut für Zoomorphologie, Zellbiologie und Parasitologie der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, das das Blauzungenvirus in Nordeuropa durch die nur 0,8 mm große Gnitzenart „Culicoides obsoletus“ übertragen wird. Diese Gnitzenart fliegt von März bis Dezember und kommt schon immer in Zentraleuropa vor.
Ursprünglich glaubte man, dass der Überträger des Virus im wesentlichen die Art Culicoides imicola sei, die im Süden Afrikas beheimatet ist und auch am Nordrand des Mittelmeeres vorkommt. Bei bundesweit in den Jahren 2006 und 2007 durchgeführten Fängen erwies sich, dass „Culicoides obsoletus“ für die Verbreitung des Virus verantwortlich ist. Die Gnitze „Culicoides imicola“ war in Deutschland, Belgien und Holland in keinen Fängen dabei.

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Tierheim Remagen: "Wir haben keine Tiere illegal vermittelt"

Remagen (aho) – Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen das Tierheim Remagen wegen angeblichem illegalen Tierhandel. Mehr als 100 Hunde und Katzen sollen nach einem Bericht des General-Anzeigers illegal in den Kreis Ahrweiler gebracht und veräußert worden sein. Die Tiere sollen überwiegend aus dem Ausland stammen und nicht geimpft sein. Die Kreisverwaltung Ahrweiler bestätigte auf Anfrage der Zeitung, dass sie eine tierschutz- und tierseuchenrechtliche Anordnung gegen eine Einrichtung im Kreisgebiet erlassen habe, machte aber wegen der Einschaltung der Staatsanwaltschaft keine näheren Angaben.

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Wildschwein wahrscheinliche Infektionsquelle: Aujeszkysche Krankheit bei Jagdhund

Magdeburg (aho) – Am 29.12.2009 wurde bei einem Jagdhund im Landkreis Wittenberg die Aujeszkysche Krankheit (AK) amtlich festgestellt. Dies ist nach 1997 die erstmalige Feststellung dieser anzeigepflichtigen Tierseuche bei einem Haustier in Sachsen-Anhalt. Der Hund hatte bei einer Gemeinschaftsjagd Aufbruch von einem Wildschwein gefressen, erkrankte an typischen Symptomen und wurde am Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) in Stendal mit positivem Ergebnis auf AK untersucht. Das Agrarministerium von Sachsen-Anhalt hat Schweinehalter am Montag zu erhöhter Vorsicht aufgerufen, um die Ausbreitung der virusbedingten, fieberhaften Erkrankung zu verhindern.

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Berlin: Hundeverbot auf dem Kollwitzplatz ab 1. Januar 2010

no dogs allowedBerlin (aho) – In immer mehr Parkanlagen der Stadt Berlin dürfen Hunde nicht mehr mitgenommen werden. Jetzt teilte der Pankower Bezirksbürgermeister, Matthias Köhne, mit, dass ab dem 1. Januar 2010 für den Kollwitzplatz ein Hundeverbot gilt. Köhne: „Auf dem 6.000 qm großen Kollwitzplatz befinden sich drei Spielbereiche für Kinder, die, wie die gesamte Grünfläche, sehr stark frequentiert werden. In letzter Zeit wurde der Kollwitzplatz leider auch zunehmend als „Hundeauslaufgebiet“ genutzt, was zu starken Verschmutzungen und Belästigungen von Kindern und Erwachsenen geführt hat. Deshalb ist das Mitführen von Hunden ab 1. Januar auf dem Kollwitzplatz untersagt. Die Einhaltung dieses Verbots wird vom Ordnungsamt mit Schwerpunktkontrollen überwacht.“
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Hasenpest im Landkreis Konstanz: Hunde anleinen, Kadaver nicht anfassen

Konstanz (aho) – Bei einem im Raum Möggingen tot aufgefundenen Feldhasen wurde die Hasenpest (Tularämie) festgestellt. Das teilte heute das Landratsamt mit. Der Feldhase wurde von einem umsichtigen Jäger gefunden und über das Veterinäramt zur Untersuchung eingeschickt.
Bei der Tularämie handelt es sich um eine durch das Bakterium “Francisella tularensis” hervorgerufene, bei wildlebenden Hasenarten und Nagetieren sporadisch auftretende Infektionskrankheit. Die Krankheit kann auch auf Menschen und Hunde übertragen werden. Hunde sollen deshalb an der Leine gehalten werden – Menschen und Jäger sollten engen Kontakt mit infizierten Tieren vermeiden, so das Landratsamt.

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Blutiger Durchfall, frisch operiert: Veterinäramt Düsseldorf stoppt Hundetransport aus Spanien

Düsseldorf (aho) – Auf einem Parkplatz am Unterbacher See im Südosten von Düsseldorf haben Mitarbeiter einen Hundetransport aus Spanien gestoppt und eingehend untersucht. 41 Hunde, darunter zwölf Welpen, hatte man eingepfercht in kleinen Boxen in einem umgebauten Schulbus von Spanien nach Düsseldorf gekarrt. Auf dem Parkplatz sollten die erwachsenen Hunde und Welpen an ihre neuen Besitzer übergeben werden. Nach Recherchen der „NRZ“ (Neue Ruhr Zeitung / Neue Rhein Zeitung) hatte eine Hundehalterin, die bei einem früheren Transport einen schwer kranken Welpen erhalten hatte, der Behörde den entscheidenden Tipp gegeben. Sie nannte genaue Details über das Unternehmen und den nächsten Übergabeort.

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